|
![]()
![]()
Die Landschaft am Oberrhein ist aufgrund der früheren Mäander des Rheins schon lange für ihre Kieshaltigkeit bekannt. Mit dem Bau der Autobahn A5 von Karlsruhe nach Basel nahm der gezielte Kiesabbau einen rasanten Aufschwung. In dieser Aufbruchstimmung gründeten die Gebrüder Strohmaier im Jahr 1964 die "Karl Strohmaier Söhne" in Grißheim, dem späteren Neuenburg-Grißheim. Geschäftsgegenstand der ersten Jahre war die Gewinnung von Kies, Sand und Splitt sowie der Vertrieb dieser Stoffe. Der Bauboom des Wiederaufbaus hatte in den 60er-Jahren auch Südbaden ergriffen, so dass als logische Folge und naturgegebene Ergänzung der Kieswerke der Bau von Betonwerken erfolgte. Das erste Werk wurde 1967 in Maulburg errichtet, es folgte 1970 der Betrieb in Grißheim, 1973 entstand das Werk Nimburg. Die Produktion von Betonwaren mit Gründung der "Grissheimer Betonwaren" geht auf das Jahr 1980 zurück und hatte ihren Ursprung in Grißheim. Mit der positiven Entwicklung des Absatzes baute das Unternehmen die Fertigung kontinuierlich bis heute aus. |
In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt in Modernisierungsinvestitionen, so dass jetzt drei der modernsten vollautomatischen Fertigungslinien für Betonartikel in Baden in Betrieb sind. Diese Entwicklung war begleitet vom Einsatz fortschrittlichster Techniken der Oberflächenbehandlung (z.B. Wasserstrahlen, Kugelstrahlen) und der Qualitätssicherung, Qualitätsüberwachung - dies sowohl durch eigene Labors, als auch durch Fremdprüfung. Anfang 1997 übernahm die "Strohmaier Unternehmensgruppe" die "BETONIA Baustoffwerke" in Bad Säckingen. Dort bestanden bis 2008 zwei weitere Fertigungslinien für Betonartikel, außerdem wurden in diesem Werk feuchteunempfindliche Kaminsysteme produziert. Jetzt wurde die Fertigung der Betonartikel zentral nach Grißheim verlegt. 1998 baute die Strohmaier-Gruppe ein Betonwerk in der Nähe von Sarajewo auf und dann kam ein Kieswerk. Ein weiteres Betonwerk direkt in Sarajewo wurde 2003 gebaut. Die Unternehmensgruppe - nach wie vor ein reines Familienunternehmen - beschäftigt derzeit im In- und Ausland ca 300 Mitarbeiter. An fünf Standorten werden Grundstoffe gefördert, die in vier Kieswerken, fünf Betonwerken und einem Fertigungsort für Betonartikel weiterverarbeitet werden. Der Transport der Produkte zwischen den Betriebsstätten und zu den Abnehmern erfolgt durch einen leistungsfähigen, eigenen Fuhrpark. Seit Anfang 2002 produzieren wir in einem unserem Trockenbaustoffwerk Betone unterschiedlicher Festigkeitsklassen, Mörtel und Estriche in trockener Form. Diese Produkte liefern wir unseren Kunden in Silos mit modernster Misch- und Fördertechnik und als Sackware. QUALITÄT - der Dreh- und Angelpunkt |